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Lichtenfels-Kalender

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Umweltbewusstsein in den Kulturhauptstädten Sibiu und Graz

Beschreibung

Die Schüler der beiden Schulen (Lichtenfelsgymnasium in Graz und Lyceue Teoretic Onisofor Ghibu in Sibiu) beschäftigen sich einerseits mit innovativen Techniken im Bereich des Umweltschutzes, speziell Konsum-Abfall-Entsorgung betreffend und andrerseits mit dem Thema Kulturhauptstadt Graz 2003, Hermannstadt 2007 und Unesco Weltkulturerbe.


Krönender Abschluss dieses Projekts ist ein Austausch.

Die rumänischen Schüler werden von 31.3. bis 5.4.2008 zu Gast in Graz sein, wo sie gemeinsam mit unseren Schülern (4.b Klasse) diverse Müll- und Entsorgungssysteme kennen lernen und mit in ihre Heimat nehmen sollen.
Natürlich haben sie auch die Möglichkeit die Kulturhauptstadt Graz mit ihrem Weltkulturerbe kennen zu lernen.

Die österreichischen Schüler werden von 14.4. bis 19.4. die Partnerschule in Rumänien besuchen, Sibiu kennen lernen und mit den rumänischen Schülern am Abfallprojekt weiter arbeiten, soll doch die rumänische Schule zu einer Musterschule betreffend Mülltrennung und Umweltbewusstsein werden.



Programm in Graz

Montag , 31.3. Am Abend, Ankunft der Gäste in Graz , Raiffeisenstraße 27 (hinter Ostbahnhof)

Unterbringung bei Gastfamilien


Dienstag , 1.4. 8:20-10:30 Uhr Schule, Musiksaal

Begrüßung und Vorstellung der rumänischen Gäste

Frühstück

Kurzreferate

Vorbereitung auf Weltkulturerbe und Kulturhauptstadt 2003 Graz

11:00        Stadtrundgang, „Kulturhauptstadt Graz“, Treffpunkt: Burghof

12:45        Mittagessen bei McDo, Conrad von Hötzendorfstraße

13:30        Stadtrundfahrt (Treffpunkt Parkplatz Raiffeisenstraße 27)

14:30 – 16:00       Besichtigung Schloss Eggenberg

Rückfahrt in die Schule mit der Straßenbahn,

16:45 – 17:45       Sportwettkämpfe in der Schule (Ca, Cz)


Mittwoch, 2.4. Projekttag „Konsum - Abfall - Entsorgung“

7:30 –10:15           Unterricht nach Stundenplan (Rel, GWK, F)

Ca. 10 Rumänen in der Klasse!

10:15        Abfahrt in die Puchstraße

10:45        Besichtigung der Sortieranlage, Puchstraße

12:45        Abfahrt Gamlitz

13:45        Mittagessen in einer Buschenschenke (Einladung Fa.Saubermacher)

14:45        Besichtigung der Verbrennungsanlage Retznei bei Gamlitz

Fakultativ möglich: Besichtigung der Römerhöhlen in Retznei

ca. 17:00   Rückkunft Schule


Donnerstag, 3.4.   Jause mitnehmen!

7:30 – 9:15           Unterricht nach Stundenplan (E, PHY)

Ca. 10 Rumänen in der Klasse

9:30          Abfahrt nach Bärnbach :Besichtigung der Kirche von Hundertwasser

11:00        Stölzle Oberglas, Führung

13:00        Lippizaner, Führung

15:00        Thermenbesuch:           Therme Nova Köflach

19:00        Rückkunft

Freitag, 4.4. 7:30 – 11:10         4.b       Unterricht nach Stundenplan (F, D, GWK, Rel)

Rumänen:         Musiksaal, arbeiten am Projekt

Konsum - Abfall – Entsorgung

Betreuung durch Fr. Masser, Umweltamt

12:00        Empfang beim Bürgermeister der Stadt Graz

anschließend Stadtbesuch mit Führung am  Schlossberg und im Zeughaus)

18:00                    Abschiedsparty bei Sattler, Buschenschenke


Samstag: 5.4. Heimreise unserer Austauschpartner



Teilnehmerliste


Lehrerinnen:

Anneliese Heltmann
Ursula Marginean
Calina Popa-Schneider

SchülerInnen:

1. Alecu Bogdan,
2. Avram Bianca,
3. Almasan Tiberiu-Nicolae
4. Badea Anda,
5. Benchea Alexandru,
6. Bota Doris,
7. Chirulescu Bianca,
8. Ciambur Alex,
9. Constantinescu Constantin,
10. Cotofan Cosmin
11. Gheoca Andrea,
12. Härle Julia,
13. Ilincescu Andra,
14. Irimie Raluca,
15. Jurju Radu
16. Marginean Ligia,
17. Muntean Raluca,
18. Neamtiu Bianca,
19. Nutu Alexandru
20. Pop Andrej,
21. Popescu Julia Cristina,
22. Radu Jurju,
23. Rau Andrea,
24. Rosian Ana,
25. Samui Isabella,
26. Soima Sergiu,
27. Sufana Silviu-Andrei
28. Ureche Carina

"Networking" in Zusammenarbeit mit der FH Joanneum

Besuch FH Joanneum 16.01.2008 – Netzwerklabor

Am 16.01.2008 wurde uns das Glück zuteil, einen Einblick in einige Geheimnisse der FH Joanneum zu erhalten und manche davon sogar zu lüften. Prof. Fritz stellte wie gewohnt den Kontakt zur FH Joanneum her. Dort führten uns Netzwerkguru FH-Prof. Dipl.-Ing. Ewald Graif und seine hinreißende Assistentin, DI (FH) Marjet Jessernig in die komplexe Materie "Netzwerk" ein. Nach diesem "Trockentraining" durften wir unverzüglich und mehr oder weniger auf eigene Gefahr selbst Hand anlegen. Die beiden Kursleiter vermochten es gekonnt, das schon bestehende Interesse in uns Schülern in wahren Enthusiasmus umzuwandeln - so war es kaum verwunderlich, dass sich die Schüler buchstäblich auf die vorbereiteten Aufgaben stürzten.

Quasi als Einführung in die Grundlagen durften wir im Netzwerklabor jeweils in Zweierteams einige Netzwerkstecker verdrahten. Nach den letzten Instruktionen wurden wir entsprechend mit Steckern, Klemmen, Zangen, Kabelbindern und weiterem Zubehör bewaffnet; weiters – um dem Ganzen etwas mehr Würze zu geben – wurde die Aufgabe als kleiner interner Wettbewerb gestaltet.




Es galt, RJ45-Stecker mit Installationskabeln zu verbinden. Hierzu mussten Isolierungen entfernt, Kabel geordnet, Stecker präzise aufgesetzt und mit Kabelbindern fixiert werden. Weiters wurden die Besonderheiten der verschiedenen Verdrahtungsarten erwähnt – normal (Patchkabel; meist benutzt zur Verbindung von PC und z.B. Switch) und ausgekreuzt (Crossoverkabel; direkte Verbindung zwischen PCs oder Routern).


Als kleines Schmankerl wurde uns ein sündteures Messgerät der Spitzenklasse bereitgestellt, um unsere erzielte Verbindungsqualität zu messen und erforderlichenfalls noch Makel auszubessern.


Anfangs wurde auf „Cat6“-Qualität getestet, das heißt, dass bestimmte Grenzwerte mindestens erreicht werden müssen, um die Stecker mit dem Kabelstandard „Cat6“ betiteln zu dürfen. Beispielsweise wird auf Dämpfung und sogenannte „NEXT“-Werte getestet – letzterer (NEXT = „Near End Crosstalk“ ~ „Nahnebensprechdämpfung“) ist ein Maß für die Unterdrückung des „Übersprechens“ zwischen zwei benachbarten Adernpaaren am Ende/Anfang eines Kabels. Sehr ähnlich ist der „FEXT“-Wert (FEXT = „Far End Crosstalk“), der schlicht das gleiche misst, nur nicht zwischen benachbarten, sondern weiter entfernten Adernpaaren.




Da dieser Standard jedoch äußerst hohe Anforderungen stellt, wurde der Test auf die Überprüfung von Cat5-Tauglichkeit umgestellt. Nach einigen Testläufen leuchteten nicht nur die Augen der Schüler, sondern auch leuchtete auch ein „Passed“ im Display des Testgeräts. In der Folge galt es, einen Raum voll PCs mit dem Internet zu verbinden (und dabei natürlich auch die Kommunikation der Hosts untereinander zu ermöglichen). Hierzu wurden die einzelnen Patch-Kabel zuerst an ein sogenanntes „Patch-Panel“ - eine Art Zwischenstation (Bild) aus Sicherheitsgründen, die aber auch eine Zugentlastung der Kabel zum Zweck hat – angeschlossen, um sie in der Folge von dort aus zu den Switches weiterzuverbinden. Diese wurden untereinander per „Uplink“ (vorgesehener Port am Switch) verbunden, um sie letztendlich mit einem dem Überblick halber farblich herausstechenden Kabel an die Firewall anzuschließen, welche über ein Glasfaserkabel direkt mit dem Provider Inode in Eggenberg in Kontakt steht.
Letztendlich wurde der vermeintlich „heiße Draht“ ins Internet auf Herz und Nieren geprüft – sprich: auf mehreren PCs wurde die allseits beliebte Seite google.at geöffnet, was tadellos funktionierte – sehr zur Freude aller Teilnehmer.




Zum Abschluss wurden wir vom Hausherrn zu einer kleinen Jause eingeladen, wo wir in angenehmer Atmosphäre noch unsere restlichen offenen Fragen zum Thema Netzwerk klären konnten. Es war für uns alle ein tolles Erlebnis und unser Dank gilt dem Studiengang Informationsmanagement der FH-Joanneum.

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