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Interview mit einem Peer

Interview mit Silke Dieber, einem ehemaligen Peer.

Fabian: Was sind Peers?

Silke: Peers sind Schüler, die Seminare über Aids und Suizid halten. (Auch andere Themen aber hauptsächlich diese zwei werden von ihnen behandelt.) Peer(s) bedeutet Gleichaltrig(e).

Fabian: Wieso bieten Schüler und nicht Lehrer oder andere Erwachsene diese Seminare an?
Silke: Weil manche Schüler Schülern eher zuhören als Lehrern, oder auch weil sie zu Schülern besseren Zugang als zu Lehrern haben.

Fabian: Wie kann man Peer werden?
Silke: Indem man zur Peersbetreuerin geht und ihr sagt, dass man gerne Peer werden würde, oder die Peersbetreuerin kommt in die jeweilige Klasse. An unserer Schule ist die Peersbetreuerin Frau Prof. Suppan.

Fabian: Und ab welcher Schulstufe kann man Peer werden?
Silke: Ab der vierten Schulstufe. Auch die Seminare sind erst ab der 4., weil bei den Jüngeren über die zwei Themen wahrscheinlich eher gelacht werden würde, als dass die Klassen ernsthaft darüber nachdenken.

Fabian: Braucht man eine Ausbildung, wenn man Peer werden möchte?
Silke: Ja, man muss eine Ausbildung beim Österreichischen Jugendrotkreuz machen, wobei man pro Thema ein Seminar besuchen muss, das jeweils zwei Tage dauert.

Fabian: Danke für das Interview!

Fabian Steiner (2.b)

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Die ultimativen Gleichaltrigen

Es gab sie und gibt sie wieder… Wen?

Und genau daran scheiterte das ganze Unterfangen bisher – zu wenig Information. Damit das nicht noch einmal vorkommt, hier eine kurze Vorankündigung: Es handelt sich um die ‚Peers‘, was übersetzt ‚Gleichaltrige‘ bedeutet. Das sind Schüler, die eine umfangreiche Ausbildung als Mediatoren hinter sich gebracht haben und bereit sind, ihr erlerntes Wissen über das Streitschlichten auch praktisch anzuwenden.

Wenn also aus der Sicht zweier streitender Schüler keine Aussicht auf die interne Beseitigung ihres Konflikts besteht, haben sie die Möglichkeit, freiwillig die Peer-Mediatoren aufzusuchen. Jene hören sich in einer sogenannten Sitzung das Problem und die Standpunkte beider Parteien aufmerksam an und versuchen, zusammen mit den Streitparteien zu einer fairen Lösung zu kommen.

Die angehenden Mediatoren, die derzeit noch fleißig am Perfektionieren sind, werden demnächst in deinem Gymnasium bekannt gegeben!

Da dieses Projekt in diversen anderen Schulen einwandfrei funktioniert hat, zweifle ich nicht daran, dass wir damit genauso erfolgreich sein werden. Ich wünsche allen Beteiligten gutes Gelingen!

Valerie Untersweg (6.a)

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