Erasmus+

 „Lichtenfels goes Erasmus+“    

 Das Lichtenfelsgymnasium legt schon seit vielen Jahren großen Wert auf Internationalisierung. Sprachreisen und Austauschprojekte, vor allem mit Frankreich, England, Irland, Italien und den USA, tragen wesentlich zur Förderung der Fremdsprachenkenntnisse bei und eröffnen den SchülerInnen Einblick in fremde Kulturen. Viele OberstufenschülerInnen nutzen zudem die Möglichkeit eines Auslandssemesters oder –jahres, um noch intensiver in andere Sprach- und Kulturkreise einzutauchen.

Unser Gymnasium trägt seit 1998 mit Stolz den Titel UNESCO-Schule und verbindet damit die Verpflichtung und Chance, das Welt-Kulur und Natur-Erbe zu erforschen und zu pflegen, Fremdsprachenkenntnisse als Grundvoraussetzung für internationale Zusammenarbeit zu fördern, Sensibilität für als auch Strategien gegen jede Art von Intoleranz und Rassismus zu entwickeln.

Die Öffnung in Richtung internationaler Kooperation hat in den letzten Jahren einen immensen Schub durch das europäische Förderprogramm Erasmus+ erhalten. Derzeit nimmt die Schule an zwei großen Erasmus+Projekten teil:

 „Grenzenlos macht Schuleist ein großes, schulübergreifendes Konsortiumsprojekt, das acht KollegInnen unserer Schule in verschiedene europäische Länder führte, um sich dort in diversen Kursen oder in Form von Jobshadowing mit den didaktischen Ansätzen unterschiedlicher Schulsysteme und mit Fragen des Fremdsprachenerwerbs auseinanderzusetzen. Die Erfahrungen und Impulse aus diesen Mobilitäten können dann wiederum in den Unterricht an der eigenen Schule einfließen. Im Rahmen dieses Projekts war es auch unserem Schulbibliothekar, Herrn Prof. Pichlbauer, möglich, die Leipziger Buchmesse 2019 zu besuchen und sich von Schulbibliotheken in Leipzig inspirieren zu lassen.

Prof.  Diwiak (dritte von links)
absolvierte einen Erasmus+Kurs in Finnland

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Prof. Pichlbauer besuchte im Rahmen von
Erasmus+ die Leipziger Buchmesse

Das zweite Erasmus+Projekt ist eine School Exchange Partnerschaft mit der Schule Ste. Jeanne Elisabeth in Paris und geht inhaltlich auf unser Schuljubiläum ein. „Wie werden wir morgen leben?“ – Diesem Motto folgend befassen sich SchülerInnen des Lichtenfels und der Pariser Schule mit den UNESO-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) und tauschen ihre Gedanken und Ergebnisse aus. Höhepunkt dieses Projekts ist natürlich der gegenseitige Besuch im Wintersemester des nächsten Schuljahres, diesmal gefördert durch Erasmus-Budget, was im Sinne sozialer Gerechtigkeit bedeutet, dass die Teilnahme am Sprachaustausch nicht von der Finanzkraft der Eltern abhängig ist.

LichtenfelserInnen in Paris
(Erasmus+ Exchange Programme)

Auch beim Erasmus+ Projekt „Sprachen als Bindeglied der Kulturen und als Motor für wirtschaftliche Entwicklung“ war unsere Schule aktiv eingebunden. Prof. Smolka nahm an einer Französisch-Fortbildung in Nizza teil und besuchte verschiedenen didaktische und pädagogische Module. Eine Vielzahl der dort erworbenen Methoden und Ansätze fanden bereits Einzug in den Unterricht, sodass auch die Schüler_innen direkt von diesem Erasmus+ Projekt profitierten.

 

 

Prof. Smolka (1. Reihe, zweite von rechts)
besuchte eine Französisch-Fortbildung in Nizza

 

 

 

Im Jänner 2020 hatte Prof. Nikolaus Holzapfel die Gelegenheit, am Erasmus+Projekt „Accordons nos langues en musique!“ in Nizza dabei zu sein. Diese Fortbildungsveranstaltung bot MusikerInnen verschiedenster Bildungsinstitutionen (Gymnasien, Musikschulen, Koservatorien) die einmalige Möglichkeit, mit der Partnerinstitution Francophonia die französische Sprache, eingebettet in eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen, zu erleben. Ausgehend vom Standort Nizza wurde den TeilnehmerInnen das kulturelle Erbe der Region nahegebracht, es wurden die Nachbarorte Antibes, Cannes, Monaco, Villefranche-sur-mer sowie Sospel erkundet. Musikalische Schwerpunkte dieser Woche waren der Besuch des Konservatoriums von Nizza, der Oper von Nizza mit einer Aufführung von „Cosi fan tutte“ sowie ein Konzert der Philharmonie Monaco ebendort. Das tägliche Fortbildungsprogramm umfasste zwei Vormittage mit einem Linguistik-Professor der Universität Nizza (Schwerpunkt: Lyrik und Liedtexte) sowie drei Kursblöcke mit dem österreichischen Musikpädagogen und Komponisten Klaus Dorfegger, der die Bereiche „Geschichte der Französischen Oper“, „Zeitgenössische Musik“ und „Das Lied“ in steter Verflechtung mit dem Gastland Frankreich spannend präsentierte. Abgerundet wurde diese Woche durch viele kulinarische Genüsse, herrliche Museen, philosophische Diskurse und einen sehr herzlichen interkulturellen Abend.

 

 

Prof. Holzapfel bei seinem Musikprojekt in Nizza

Für die nächsten zwei Jahre plant die Bildungsdirektion ein Konsortiumsprojekt mit den thematischen Schwerpunkten Ökologie/Umwelt/Nachhaltigkeit, das Projekt trägt den Titel „DÖKOT – Das ökologische Talent“. Unsere Schule hat sich hiefür bereits zum Mitmachen angemeldet und wir freuen uns schon auf weitere spannende Projekte, die unseren Schulalltag bereichern werden.

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